Radtour der ASV-Tanzsportabteilung am 08.05.2026

Die ASV Tanzsportabteilung hat wieder einmal bewiesen: Tänzer*innen können nicht nur Walzer und Cha-Cha-Cha – sondern auch ordentlich in die Pedale treten!

Pünktlich am 09. Mai 2026 um 13:00 Uhr versammelten sich 18 gut gelaunte Radler*innen am Friedrich-Weiler-Platz. Da wir als „Neulinge“ die Ehre haben, diesen Bericht zu verfassen, konnten wir das Geschehen aus nächster Nähe beobachten – und mussten feststellen: Diese Truppe fährt fast so diszipliniert wie eine perfekt einstudierte Formationstanzgruppe. Angeführt von unserem Tourguide Werner ging es in sauberer Entenformation Richtung HerzoBase.

Bereits kurz nach dem Start kam die erste große Herausforderung des Tages: Einige Teilnehmer*innen drohten spontan bei McDonald’s abzubiegen. Glücklicherweise konnte Werner Schlimmeres verhindern und die Gruppe wieder auf den rechten Weg bringen. Schließlich standen heute weder Burger noch Pommes auf dem Trainingsplan.

Über Untermembach und vorbei an Heßdorf rollte die Karawane auf wunderbar glatten Wegen Richtung Kairlindach. Entlang der Karpfenweiher und durch Poppenhöchstädt zeigte sich die fränkische Landschaft von ihrer schönsten Seite. Nach 26 Kilometern war das erste große Ziel erreicht: der Kellerberg in Voggendorf! Dort konnten Durst und Hunger endlich fachgerecht bekämpft werden. Manche munkeln sogar, dass die Getränkeaufnahme deutlich schneller funktionierte als das Hochradeln zuvor.

Doch lange Ruhepausen kennt unser Werner nicht. Kaum war der letzte Bissen verdrückt, hieß es schon wieder: „Auf geht’s!“ Schließlich stand das eigentliche Motto der Tour noch aus – die Hauptstadt der Störche: Uehlfeld.

Am Nutzweiher, einem idyllischen Vogelschutzgebiet, wurde ein weiterer Höhepunkt eingelegt. Mutige Teilnehmer*innen wagten sich auf die berühmten Wackelsteine im Weiher. Dabei entstanden nicht nur lustige Bilder, sondern vermutlich auch mehrere neue Tanzfiguren zur Gleichgewichtsschulung.

Danach ging es über Traishöchstädt und Arnshöchstädt weiter zum nächsten absoluten Highlight: „Eisdiele Carlo“. Die Geschwindigkeit der Gruppe nahm plötzlich deutlich zu. Schuld daran war eindeutig Andreas Krome, der so kräftig in die Pedale trat, als gäbe es nur noch eine Kugel Stracciatella auf der Welt. Seine größte Sorge: „Hoffentlich ist noch Eis da!“

Nach der wohlverdienten Eispause teilte sich die Gruppe, da einige Radler*innen bereits in der Umgebung wohnten. Der harte Kern machte sich über Reuth auf den Rückweg zum Ausgangspunkt. Doch wer dachte, damit sei Schluss, hatte die Rechnung ohne Werner gemacht: An der HerzoBase wurde noch schnell der Aussichtshügel erklommen – schließlich mussten noch ein paar Höhenmeter gesammelt werden. Man weiß ja nie, ob irgendwo eine geheime Bergwertung wartet.

Am Ende waren sich alle einig: Die Stimmung war hervorragend, das Wetter „supobtimal“ und die Strecke abwechslungsreich und wunderschön. Die Kombination aus Bewegung, guter Laune, kleinen Abenteuern und kulinarischen Zwischenstopps machte die Tour wieder zu einem echten Highlight.

Wir freuen uns schon jetzt auf die nächste Fahrradtour im kommenden Jahr – die mit Sicherheit wieder genauso hervorragend organisiert sein wird.

Danke Werner für diesen rundum gelungenen Radeltag!

Bericht: Anita und Michael Knebel, Fotos: Rainer Taubald